Ein gesundheitsfördernder Lebensstil und die Optimierung der Ernährung ist für immer mehr Leute von großer Bedeutung. Sowohl für Sportler, als auch für gesundheitlich Beeinträchtigte, nimmt die Ernährung eine zentrale Rolle ein. Lebensmittel, die aus Hanf hergestellt werden, können dabei eine sehr effektive Ergänzung oder Alternative zu anderen Lebensmitteln sein.
 
Warum ist der regelmäßige Verzehr von Hanfsamen oder Hanfölen gesund?
 
Beide enthalten die essenziellen Alpha-Linolensäuren (Omega-3-Fettsäuren) , Linolsäuren (Omega-6-Fettsäuren) und kleine Mengen Gamma-Linolensäuren (ebenfalls Omega-6-Fettsäuren). Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben großen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und auf Entzündungsprozesse im Körper. Das Verhältnis der Fettsäuren ist hier ausschlaggebend. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt ein Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren Verhältnis von 5:1 oder weniger, welchem gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden. Über Jahrtausende hinweg lagen die Fette in der menschlichen Ernährung in einem solchen oder noch besseren Verhältnis vor, an das sich der menschliche Körper angepasst hat. Mittlerweile ist es aber so, dass der Durchschnittsmensch in unserer Gesellschaft ein Verhältnis von 15:1 aufweist, was Entzündungsprozesse im Körper begünstigt.
 
Woran liegt das?
 
In der heutigen Ernährung werden viele Lebensmittel verzehrt, welche eine Menge Linolsäure (Omega-6-Fettsäuren) beinhalten, aber kaum Omega-3-Fettsäuren. Ein gutes Beispiel hierfür sind Sonnenblumenöl, welches häufig zum Kochen verwendet wird, und Fleisch von Tieren, die in der Haltung hauptsächlich Getreide wie Soja, Weizen und Mais als Futter bekommen, welche ein ungünstiges Fettsäuren-Verhältnis haben, das sich im späteren tierischen Lebensmittel wiederfindet. Das Getreide, das von Menschen selbst gegessen wird, spielt ebenfalls eine Rolle, da es keine wichtige Quelle für Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäuren) ist.
Gleichzeitig werden fettreiche Fische oder Hanf- und Leinsamen kaum gegessen.
 
Was sind mögliche längerfristige Folgen für die Gesundheit von zu viel Linolsäure (Omega-6-Fettsäuren) in der Ernährung?
 
Die daraus resultierenden vermehrten Entzündungsprozesse im Körper können Ursache verschiedenster chronischer Erkrankungen sein:
  • Immunschwäche
  • Autoimmunerkrankungen
  • Depressionen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Thrombose
  • Hautprobleme
  • möglicherweise auch Krebs
  • Übergewicht
  • Darmerkrankungen
(Die Gamma-Linolensäure (Omega-6-Fettsäure), die in der Ernährung weitaus weniger vorkommt, dafür aber in Hanföl und Hanfsamen, bietet allerdings einen zusätzlichen Nutzen für Menschen, bei denen die Umwandlung der essenziellen Fettsäuren gestört ist, indem sie wieder eine normale Funktion gewährleistet).
 
Das Verhältnis in den Hanfsamen und im Hanföl beträgt 3:1.
 
Es macht also Sinn gewisse Lebensmittel zu reduzieren oder durch andere, vor allem durch Hanfprodukte, zu ersetzen, oder diese ergänzend in der Ernährung zuzuführen. Denn neben dem günstigen Verhältnis der Fettsäuren hat Hanf noch viel mehr zu bieten. In den Samen kommen alle essenziellen Aminosäuren vor, welche der Körper über die Nahrung aufnehmen muss. Und das in einer bedeutenden Menge. 100 Gramm Hanfsamen enthalten etwa 26 Gramm Eiweiß und zusätzlich 30 Gramm Ballaststoffe, welche ebenfalls zu einer gesunden Ernährung beitragen, indem sie die Verdauung anregen und Darmkrebs vorbeugen können. Des Weiteren sind sowohl die Samen, als auch das Öl reich an diversen Mikronährstoffen. Neben Calcium, Kalium, Magnesium, Schwefel und Eisen enthalten sie auch die Vitamine A, B, C, D und E. Sie haben antioxidative Eigenschaften und sind somit in der Lage freie Radikale (aggressive Moleküle, die Körperzellen und Gewebe angreifen) zu bekämpfen, welche den Alterungsprozess beschleunigen und verschiedene Erkrankungen verursachen können. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt und die Zellen vor Entartung geschützt. Beim Zubereiten von Lebensmitteln sollte das Öl jedoch nicht erhitzt, sondern eher für Gerichte wie Salate verwendet werden. Die Samen lassen sich nach Lust und Laune in verschiedene Gerichte einbauen. Beispielsweise in einen Joghurt oder im Mixer beim Zubereiten eines Smoothies.
 
Hanföl eignet sich zusätzlich durch seine günstigen Fettsäuren-Verhältnisse gut zur Verwendung in kosmetischen Hautpflegemitteln.
 
Zusammenfassend kann man sagen, dass Linolsäure selbst nicht ungesund ist, aber die Menge in der heutigen Ernährung zu hoch ist. Mit Hanföl und Hanfsamen wäre es möglich, dass ein Großteil der Nährstoffe abgedeckt werden kann, die für die Aufrechterhaltung der Gesundheit nötig sind. Mit allen essenziellen Aminosäuren, diversen Vitaminen und Mineralstoffen und einem optimalen Verhältnis der Fettsäuren sind sie wahre Nährstoffbomben.
 
Im CBDproHanf – Laden in Dillingen an der Donau, in Donauwörth und im Onlineshop findet ihr sowohl Hanfsamen in verschiedenen Variationen, als auch Hanföl, die aus regionalem Anbau stammen.